Entwicklung der Innenstadt

Die wichtigsten Programme

...wo sie ansetzen, was sie Luckenwalde bringen

Um die Innenstadt so zu sanieren und zu stärken, dass sie sich in Zukunft aus eigener Kraft entwickeln kann, hat sich Luckenwalde erfolgreich um die Aufnahme in verschiedene Programme der Städtebauförderung beworben. Neben den notwendigen städtischen Eigenmitteln (in der Regel ein Drittel) standen und stehen für die Realisierung vieler Maßnahmen Finanzhilfen vom Bund, vom Land Brandenburg oder der Europäischen Union zur Verfügung, die ein Volumen von über 100 Mio. € ergeben.

Parkstraße 71, Sanierung bis 2014, gefördert mit StädtebaufördermittelnParkstraße 71, Sanierung bis 2014, gefördert mit Städtebaufördermitteln.

Die diesen Programmen zugeordneten Fördergebiete wurden im zentralen Innenstadtbereich konzentriert, damit sich ihre Wirkungen räumlich und inhaltlich ergänzen. Die Programmgebiete und bereits realisierte Maßnahmen sind in der Karte rechts dargestellt.

 

Sanierungsgebiete - Gebäude, Straßen und Plätze aufwerten

Sanierung der Petrikirchstraße aus StadtumbaumittelnSanierung der Petrikirchstraße aus Stadtumbaumitteln

 

1996 wurden die Sanierungsgebiete „SG Innenstadt“ und „SG Petrikirchplatz“ ausgewiesen, 2005 folgte das „SG Zentrum“. Mithilfe von Fördermitteln und dem Engagement der Eigentümer konnten zahlreiche stadtbildprägende Gebäude saniert, Straßen und Plätze sowie das Bahnhofsumfeld neu gestaltet werden.

 

Stadtumbau-Ost - Wohnungsmarkt stabilisieren

Die Aufnahme in das Programm "Stadtumbau Ost" im Jahr 2002 ermöglicht durch gezielte Maßnahmen den Wohnungsmarkt zu stabilisieren:

  • bedarfsgerechte Anpassung, z.B. altersgerechte Gestaltung von Wohnungen,
  • energetische Verbesserung von Gebäuden,
  • Abriss dauerhaft leerstehender Wohngebäude in  Randlagen,
  • Gestaltung entstehender Freiräume und
  • Anpassung und Modernisierung sozialer Einrichtungen.  (Die Sanierung der Kita Burg wurde überwiegend aus  dem Programm "Stadtumbau Ost" finanziert.)
Aktive Stadtzentren - Handel und Wandel stärken

Luckenwalde wurde 2008 mit dem Ziel, die Attraktivität der Luckenwalder Innenstadt weiter zu steigern, in dieses Programm aufgenommen. Im Zusammenhang mit den Sanierungsgebieten „SG Innenstadt“ und „SG Zentrum“ sollen zentrale Versorgungsbereiche und touristische Angebote ausgebaut werden. Lokale Wirtschafsinitiativen und Gewerbetreibende werden mit einem Verfügungsfonds unterstützt.

Baustelle „Markt 33“ im Mai 2014; Die Sanierung wurde aus dem Programm „Aktive Stadtteilzentren“ gefördert.Baustelle „Markt 33“ im Mai 2014; Die Sanierung wurde aus dem Programm „Aktive Stadtteilzentren“ gefördert.

 

Soziale Stadt - Einwohnerschaft aktivieren

Die Bereiche Nuthe-Burg, Dahmer Straße und Parkstraße sowie die Volksheimsiedlung wurden 2009 als Quartier „Am Röthegraben“ in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Ziel ist es, das Quartier besser an die Innenstadt anzubinden und ihre sozialen und kulturellen Potenziale zu aktivieren. Im Mittelpunkt steht das Engagement der Bewohner, die sich aktiv an der Entwicklung ihres Stadtteils beteiligen. Ansprechpartner ist das Quartiersmanagement im Haus der Volkssolidarität.

 

Modellvorhaben “Kooperation im Quartier“ - Immobilienwirtschaft stärken

Durch die Beteiligung an diesem Modellvorhaben kann im KIQ-Altbaubüro für Hauseigentümer eine kostenlose Beratung zu Fragen der Modernisierung, ihrer Kosten, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie zu Entwicklungsperspektiven, Bewirtschaftung, Vermietung und ggf. dem Verkauf ihrer Immobilien angeboten werden.

 

URBAN II - integrierter Entwicklungsschub mit Modellcharakter

Nicht als Fördergebiet hervorgehoben, aber durch viele Vorhaben markiert, ist die Gemeinschaftsinitiative URBAN II, mit deren Hilfe Luckenwalde von 2000 bis 2008 über 20 Mio. € in ca. 50 integrierte Projekte investieren konnte. Sie verliehen der Stadt einen besonderen Impuls und dienen als Modell für weitere Programme und Projekte und eine Entwicklung mit integriertem Ansatz, wie sie mit der Überlagerung der o.g. Programme erreicht wird. URBAN-Projekte waren z.B. die Bibliothek im Bahnhof, der Nuthepark, die Kultur- und Begegnungsstätte am Markt und der Gewerbehof.

Alle Programme ergeben ein Fördervolumen von ca. 119 Mio. €, von dem bisher etwa 93 Mio. € eingesetzt wurden.Alle Programme ergeben ein Fördervolumen von ca. 119 Mio. €, von dem bisher etwa 93 Mio. € eingesetzt wurden.

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