Löschwesen und Feuerwehr

Luckenwalde baut eine neue Feuerwache

Ausstattung und Funktion

Die neue Feuerwache ist ein Meilenstein in der Entwicklung der Luckenwalder Freiwilligen Feuerwehr und ermöglicht ihr, den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Luckenwalde setzt dafür 5,84 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln ein.

Ansicht von der Dessauer Straße: Rechts liegt die 19 m breite Alarmausfahrt. Links zwischen dem Eingang zum Foyer und den Fahrzeughallen befindet sich die Alarmzentrale.Ansicht von der Dessauer Straße: Rechts liegt die 19 m breite Alarmausfahrt. Links zwischen dem Eingang zum Foyer und den Fahrzeughallen befindet sich die Alarmzentrale.

 

Lage und Erreichbarkeit

Die Feuerwache liegt stadtzentral an der Dessauer Straße im Sanierungsgebiet Petrikirchplatz. Das Feuerwehrgebäude bildet zum Bahndamm hin einen Hof, auf dem auch geübt wird. Eine Außenwand ist als Übungswand mit Balkon und Anleiterkante ausgebildet.

Die Alarmkräfte können direkt von der Dessauer Straße, sowie vom Hermann-Henschel-Weg, ggf. von der Bahnunterführung aus, auf den Hof gelangen und ihre Fahrzeuge am Bahndamm abstellen. Die Feuerwehr rückt über eine breite Ausfahrt zur Dessauer Straße aus. Der Haupteingang liegt an der Dessauer Straße und führt in ein großzügiges Foyer.

 

Raumangebot

Das Gebäude besteht aus Fahrzeug- und Technikhallen, den dazugehörigen Werkstätten und Lagerräumen und einem dreigeschossigen Trakt, in dem sich die Alarmzentrale, Umkleide-, Sanitär-, Ruhe-, Sport-, Beratungs-, Schulungs- und Technikräume sowie Büros befinden. Auch die Jugendfeuerwehr und die Alters- und Ehrenabteilung finden dort ihr Domizil.

Die Alarmzentrale liegt direkt am Eingang. Das mehrstöckige Foyer ermöglicht zwischen den Abteilungen direkten Kontakt durch Blick und Zuruf.

 

Energieversorgung

Das Gebäude wird über Fernwärme beheizt. Zur Stromerzeugung wird auf dem Dach eine photoelektrische Solaranlage installiert.

Technik

Die Feuerwehr ist mit moderner Technik ausgestattet. U.a. sind vorhanden:

  • Leitstellentechnik, eine Durchsage- und Alarmierungsanlage und Alarmbeleuchtung,
  • Brandmeldeanlage,
  • Atemluftbefüllung und Reinigungstechnik für die Schutzausrüstung,
  • Fahrzeugwäsche,
  • ein mobiles Notstromaggregat,
  • Sicherheitsbeleuchtung (energiesparende LED-Leuchtmittel),
  • Fernsehempfang via Satellit,
  • funkgesteuerte Uhren,
  • Computer- und Präsentationstechnik, Datennetzanbindung ans Rathaus,
  • Waschmaschinen und Trockner sowie Schuhputzgeräte.

Wegen der Altlasten des Gaswerks musste die Vorbereitung des Baufeldes genau geplant werden. Je nach dem, in welchen Bereichen desehemaligen Gaswerks gearbeitet wurde, waren unterschiedliche Bodenverunreinigungen zu beseitigen.Wegen der Altlasten des Gaswerks musste die Vorbereitung des Baufeldes genau geplant werden. Je nach dem, in welchen Bereichen des ehemaligen Gaswerks gearbeitet wurde, waren unterschiedliche Bodenverunreinigungen zu beseitigen.

 

Beim Bodenaustausch wurden erhebliche Mengen an Erdreich und Bauschutt bewegt. Außerdem mussten hundert Jahre alte Fundamente, altes Pflaster, mehrere Teergruben und eine Teerleitung beseitigt werden.Beim Bodenaustausch wurden erhebliche Mengen an Erdreich und Bauschutt bewegt. Außerdem mussten hundert Jahre alte Fundamente, altes Pflaster, mehrere Teergruben und eine Teerleitung beseitigt werden.

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