Energie und Klimaschutz

Luckenwalde für Nichtmotorisierte

Maßnahmen für Fußgänger und Radfahrer aus dem Lärmaktionsplan

Radfahren und Zufußgehen sind Ausdruck urbaner Lebensqualität. Um mehr Verkehrsteilnehmer zu ermuntern, vom Kraftfahrzeug aufs Fahrrad, Schusters Rappen oder öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, wird Luckenwalde als Stadt kurzer Wege mit vielen kleinen Maßnahmen für Radfahrer und Fußgänger angenehmer und sicherer gestaltet. Einige Maßnahmen sind mit dem Lärmaktionsplan beschlossen worden.

In vielen kleinen Schritten will Luckenwalde auch drei übergeordnete Ziele erreichen:

  • Schaffung eines autofreien Wegenetzes für Fußgänger,Radfahrer und Skater,
  • Optimierung bzw. Fertigstellung des Wegenetzes fürTrendsportler und Freizeittouristen, insbesonderezwischen Bahnhof und Flaeming-Skate® und
  • Komplettierung des Nuthegrünzuges als Erholungszonequer durch Luckenwalde: Mit dem Fahrrad an der Nutheentlang vom Elsthal bis zum Bürgerbusch!

 

Verbesserung der Fuß- und Radwege

Beispiel für Sanierungsrückstau: Radweg an der Einmündung Burg zur Salzufler Allee Bei vielen Gehwegen besteht ein erheblicher Sanierungsrückstau. Alte Geh- und Radwege wurden nach heute nicht mehr akzeptablen Standards angelegt. Dies belastet vor allem Verkehrsteilnehmer, die auf barrierearme oder -freie Wege angewiesen sind. (Foto: Salzufler Allee)

 

„Luckenwalder Platte“ als Regelgestaltung für rollstuhl- und skatertaugliche Fußwege sowie Mischverkehrsflächen

Neuer Standard: die Luckenwalder Platte, hier am Nuthepark Beim Bau von Bürgersteigen und Mischverkehrsflächen soll in der Regel die Luckenwalder Platte eingesetzt werden. Mit ihren schmalen Fugen und ihrer griffigen Oberfläche ist sie für Kinderwagen, Rollstühle, Skater und Radfahrer gut geeignet. (Foto: Rathausparkplatz)

 

Ausbau von Radfahrschutzstreifen an geeigneten Straßen

Radfahrschutzstreifen in der breiten Brandenburger Straße Wo die Straße breit genug ist, können Radfahrschutzstreifen den Radverkehr sicherer machen. Es muss im Einzelfall geprüft werden, ob dabei Nachteile, wie der Wegfall von Parkplätzen in Kauf genommen werden kann und ob sich die Sicherheit wirklich erhöht, wenn Kraftfahrzeuge wegen der freien Sicht auch schneller fahren. (Foto: In der Brandenburger Straße wurden 2014 Radfahrschutzstreifen eingerichtet.)

Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer (Hermann-Henschel-Weg, Neue Baruther Straße)

Abkürzung für Radfahrer durch Freigabe von Einbahnstraßen in Gegenrichtung, hier Hermann-Henschel-Weg Um die Wege für Radfahrer abzukürzen können Einbahnstraßen in der Gegenrichtung für Radfahrer freigegeben werden, wie hier am Hermann-Henschel-Weg.

 

Aufhebung des Benutzungszwangs von Radwegen

Dieser Benutzungszwang in der Poststraße wurde inzwischen aufgehoben. Zustand oder Verlauf mancher Radwege sind ein Zumutung. An vielen Baustellen und einigen Kreuzungen werden Radfahrer zum Absteigen aufgefordert. Solche Benachteiligungen gegenüber dem motorisierten Verkehr müssen überprüft und vermieden werden. (Foto: Dieser Benutzungszwang für Radfahrer wurde inzwischen aufgehoben, sie dürfen auch auf der Poststraße fahren.)

 

Querungshilfen machen Fußwege sicherer und komfortabler

Bordsteinabsenkung zur besseren Querbarkeit des Haag am Vierseithof Fußgängerfreundlichkeit stellt notwendig den Vorrang des motorisierten Verkehrs in Frage. Wie an der ehemaligen B 101 am Hotel Vierseithof sollen wichtige und direkte Gehwegebeziehungen durch Querungshilfen sicherer und attraktiver gestaltet werden. An dieser wichtigen Wegeverbindung zwischen Stadtkern und Volltuch-Wohngebiet bzw. Bahnhof am Hotel Vierseithof wurde zum Nuthepark der Bordstein abgesenkt.

 

Schattenspender und Sitzgelegenheiten für angenehmen Aufenthalt

Großbaum am kleinen Haag, gut für das Stadtklima und für den Verweilplatz Um den öffentlichen Raum für Fußgänger und Radfahrer angenehmer zu gestalten sind in Rad- und Fußwegebeziehungen auch außerhalb der Parks Anpflanzungen, insbesondere Bäume, vonnöten. Großbäume verbessern das Stadtklima bei Hitze und Trockenheit erheblich. (Foto: Großbaum und Verweilplatz am Kleinen Haag)

 

Optimierung der Schulwege

Schulweg-Gefahrenstelle an der Dahmer Straße Damit weniger Grundschüler mit dem Auto zur Schule gefahren werden, muss erkennbaren Gefahren auf den Schulwegen weiter entgegengewirkt werden. An gefährlichen Straßen oder Kreuzungen sind Querungshilfen, Fußgängerüberwege oder Orientierungshilfen anzubringen oder ist die Geschwindigkeit der motorisierten Verkehrsteilnehmer zu beschränken. Schulprojekte wie „Kleine Adler für sichere Schulwege“ helfen dabei, Gefahrenstellen zu erkennen und zu bewältigen. (Foto: Dahmer Straße)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok