Wirtschaft

Standortentwicklungskonzept

Fortschreibung des Standortentwicklungskonzeptes 2014

Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) II im biotechnologiepark Luckenwalde Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) II im biotechnologiepark Luckenwalde

Das Standortentwicklungskonzept (StEK) dient der gezielten, strategischen Förderung des Wirtschaftsstandortes für die nächsten 10 - 20 Jahre.  Aufbauend auf einer Darstellung der Ausgangslage, werden mithilfe einer SWOT-Analyse neue Strategien und Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung aufgezeigt. Das StEK bildet die Grundlage zur Förderung von Projekten durch die Landesregierung.

 

SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse dient der Steuerung von Strategieprozessen. Die vier Buchstaben "SWOT" stehen für: S = Strengths (Stärken), W = Weaknesses (Schwächen), O = Opportunities (Chancen, Möglichkeiten) und T = Threats (Gefahren, Risiken).

Stärken

  • starker Arbeitsplatzzuwachs
  • kontinuierlich positives Wanderungssaldo
  • positiver Pendlersaldo (+1.100)
  • wettbewerbsfähige Wirtschaftsstruktur (Gesundheitswirtschaft / LifeSciences / Biotechnologie, Automotive und Metall)
  • gut ausgebaute Infrastruktur
  • erschlossene Gewerbe- und Industriegebiete
  • gutes Unternehmensklima durch Kooperation und Vernetzung
  • gute Rahmenbedingungen als Wohnstandort
  • Berlin-Nähe durch B101 und Zuganbindung

Schwächen

  • anhaltender, wenn auch verlangsamter Bevölkerungsrückgang (minus 9 %, 2000-2012), prognostizierter Rückgang bis 2030
  • bereits heute demografiebedingter Rückgang der Beschäftigten in den mittleren Altersklassen bzw. der Menschen im erwerbsfähigen Alter (15 bis 65); in der Perspektive von 64 % (2010) auf 59 % (2020)
  • Image und Außenwahrnehmung durch mangelnde Attraktivität der Innenstadt und Industriebrachen negativ beeinflusst

Chancen

  • Abschwächung des Bevölkerungsrückgangs durch anhaltende Wanderungsgewinne
  • gute Standortbedingungen für Unternehmen (Anbindung, wirtschaftsnahe Infrastruktur, Fachkräfteangebot) werden weiter ausgebaut
  • wachsende Attraktivität als Wohnstandort durch steigende Mietpreise in Berlin
  • Ansiedlung weiterer innovativer Unternehmen aus dem Bereich Biotechnologie
  • Nutzung der bestehenden engen Verknüpfung zwischen Ausbildungsstätten und Unternehmen zur Standortbindung
  • Stärkung der mittelzentralen Funktionen durch Ausschöpfung des Wirtschaftspotenzials  

Risiken

  • Verringerung des Arbeitskräftepotenzials und Behinderung der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung durch demografischen Wandel
  • weitere Entwicklung der Stadt als Wohn- und Lebensstandort durch mangelnde Attraktivität der Innenstadt gehemmt
  • wachsender Fachkräftemangel im Bereich der Pflegeberufe und damit Standort prägender Branchen
  • wichtige Unternehmen in Luckenwalde ohne Zentralen am Standort, Risiken aufgrund kaum beeinflussbarer Abhängigkeiten  

 

Maßnahmen

Aus der SWOT-Analyse wurden 24 Einzelmaßnahmen zur Fortentwicklung des Standortes Luckenwalde entwickelt. Sie verteilen sich auf acht Handlungsfelder in den Aufgabenbereichen A und B.

Aufgabenbereichen A

Aufgabenbereichen B

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