Entwicklung der Innenstadt

Wo kann ich mitwirken?

Bürger nehmen die Quartiersentwicklung selbst in die Hand

Ideen und Projekte für die „Soziale Stadt“

Im September 2013 fand in der Kita Burg die erste IdeenWerkstatt statt. Die Mitwirkenden

  • benannten 27 Probleme im Quartier,
  • formulierten Wünsche und Ziele für die Zukunft des Quartiers und
  • diskutierten Vorschläge für Projekte und Maßnahmen zur
  • Quartiersentwicklung.

Für drei Schwerpunkte bildeten sich Arbeitsgruppen, die bereits erfolgreiche Aktionen vorweisen können.

In der zweiten IdeenWerkstatt im November 2014 fand die Gestaltung des öffentlichen Raumes, z.B. des Ehrenhains am Stadtpark, sowie die Wiedernutzung des ehemaligen Heiz- und Waschhauses in der Volksheimsiedlung großes Interesse. Dafür gründeten sich neue Arbeitsgruppen.

2. Offene IdeenWerkstatt im November 20142. Offene IdeenWerkstatt im November 2014

Die Ideenwerkstätten sollen die Quartiersentwicklung regelmäßig befruchten und neue Akteure in die Quartiersentwicklung einbinden.

 

AG Baumscheiben

Seit 2013 engagiert sich die „AG Baumscheiben“ für mehr Grün im Wohngebiet. Pflanz- und Pflegeaktionen werden als „Subbotnik“ veranstaltet, Baumpatenschaften werden angeregt. Die Stadt unterstützt die Aktionen mit Pflanzgut. Die Aktivisten werben ihre Nachbarn mit dem Slogan „Machen Sie mit, weil Sie hier wohnen!“

1. Subbotnik der AG Baumscheiben im Oktober 2013: Anwohner der Gartenstraße befreien Baumscheiben von Unkraut1. Subbotnik der AG Baumscheiben im Oktober 2013: Anwohner der Gartenstraße befreien Baumscheiben von Unkraut

 

AG Leerstand

Leerstehende Häuser sind schlechte Nachbarn. Seit 2013 denken die Mitglieder dieser AG über Chancen zur Wiedernutzung, Modelle gemeinschaftlichen Wohnens und Möglichkeiten nach, das Interesse weiterer Akteure für das Quartier zu wecken. Sie veranstaltete am 21. Juni 2014 einen „Tag der Häuser“.

Am „Tag der Häuser“ im Juni 2014 öffnete die AG Leerstand sieben leerstehende Häuser für Besucher. Anhand von Fachvorträgen wurden ökologische Gebäudesanierung, regenerative Energieversorgung und Formen gemeinschaftlichen Wohnens diskutiert.Am „Tag der Häuser“ im Juni 2014 öffnete die AG Leerstand sieben leerstehende Häuser für Besucher. Anhand von Fachvorträgen wurden ökologische Gebäudesanierung, regenerative Energieversorgung und Formen gemeinschaftlichen Wohnens diskutiert.

AG Frische-Markt

In Umfragen wurde kritisiert, dass im Quartier keine lokalen Produkte des täglichen Bedarfs erhältlich sind. Da das Gebiet von Kleingartenanlagen umgeben ist, entwickelte die AG die Idee von Frischemärkten. 2014 fanden am „Tag der offenen Baustelle“ der Kita „Vier Jahreszeiten“ und beim Sommerfest im Quartier die ersten Frischemärkte statt. Bei Sommerfesten wird außerdem gemeinsam gekocht. Die AG regt an, dass Kitas selbst Gärten betreiben.

Die Mitmachküche auf dem lokalen Frischemarkt anlässlich des 1. Sommerfestes im Quartier „Am Röthegraben“ im August 2013Die Mitmachküche auf dem lokalen Frischemarkt anlässlich des 1. Sommerfestes im Quartier „Am Röthegraben“ im August 2013

 

Quartiersrat

Um die Eigenverantwortung der Akteure zu stärken, wurde im März 2014 ein Quartiersrat gewählt. Als Partner des Quartiersmanagements wirkt er an der Weiterentwicklung des Quartierskonzepts mit und entscheidet über die Förderung von Projekten. Er tagt öffentlich. Seine Experten erarbeiten selbst Vorschläge und stehen Öffentlichkeit und Bewohnern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Projektmanagerin Susanne Zengeler (links) gratuliert dem neu gewählten Quartiersrat: Thomas Herold, Richard Jendrowiak (Sprecher), Claudia Hoffmann (Sprecherin), Eveline Kämmerer und Ursula Rothenburg.Projektmanagerin Susanne Zengeler (links) gratuliert dem neu gewählten Quartiersrat: Thomas Herold, Richard Jendrowiak (Sprecher), Claudia Hoffmann (Sprecherin), Eveline Kämmerer und Ursula Rothenburg.

 

Verfügungsfonds finanziert selbst initiierte Projekte

In den Bereichen der Programme „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, „Stadtumbau Ost“ und „Soziale Stadt“ können eigene Projekte zur Förderung beantragt werden. Die Kosten sollen 10.000 € nicht übersteigen und werden bis zu 50% kofinanziert. Über die Förderung entscheidet der Verfügungsfonds-Beirat. Je Programm stehen jährlich 60.000 bis 75.000 € zur Verfügung.

Förderung aus dem Verfügungsfonds: Mobilar, Sonnenschirme und Markisen für das „Eiscafé 21“ in der Breiten Straße 4Förderung aus dem Verfügungsfonds: Mobilar, Sonnenschirme und Markisen für das „Eiscafé 21“ in der Breiten Straße 4

Info: www.quartier-luckenwalde.de

Quartiersmanagerin Susanne Zengeler

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